Burg Bartelstein  
     
     
     
 

Die einstige Burg wurde am linken Donauufer auf einem Kalkfelsen erbaut, erhielt ihren Namen von der Hinrichtungsstätte, die sich hier befand, als Delinquenten noch mit der „Barte“ (Axt) hingerichtet wurden. Die Burg Bartelstein fristet neben dem benachbarten Schloss Scheer ein Schattendasein.

Der erste bekannte Adlige dieser Burg, die im 11. und 12. Jahrhundert erbaut wurde, war der Ritter Ortolf von Bartelstein. Die alte Burg Bartelstein stand ursprünglich auf einem der Felsen neben der jetzigen Burg über einem Kalkhöhlensystem das heute noch vorhanden ist. Einer dieser Höhlengänge hat damals den Zugang zur Burg ermöglicht.

 
 
 
    Die Burg Bartelstein über der Donau
 
     
     
 
 

Etwa im Jahr 1589 wurde die zweite Burg Bartelstein aufgebaut, die aber vermutlich im 30-jährigen Krieg zerstört wurde. Auf den Grundmauern dieser Burg wurde die heutige Burg errichtet. Im 18. Jahrhundert diente die Burg als Gefängnis. Der Gefangenenwärter Sebastian Volk kaufte das Anwesen im Jahre 1832. Seither blieb es im Privatbesitz. Bis zum Jahre 1906 gehörte die Burg der Familie Volk und war vom Zerfall bedroht.

Burg Bartelstein über dem linken Donauufer    
 
     
     
 

Seither blieb es in Privatbesitz, wechselte aber mehrmals den Besitzer, unter anderem auch im Jahr 1906, als der Fabrikant Carl Schaal, der in Scheer eine Holzstoff-Fabrik betrieb, die Burg zu einem repräsentativen Wohnhaus umbauen ließ.

1971 und 1988 wechselte die Burg erneut den Besitzer.

 
    Die Kalksteinhöhlen unter der Burg Bartelstein
 
     
     
 
 
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